Ulla Weber-Woelk
Zwei Wochen nach unserer großartigen Herrensitzung fand die Damensitzung im „Gürzenich von Mauenheim“, dem Pfarrheim St. Quirinus statt. Wie immer war die Veranstaltung restlos ausverkauft! In diesem Jahr freuten sich 240 Damen auf das Programm unseres Literaten Sven Nagels. Sein Name steht für ein Spitzenprogramm, das keine Wünsche übriglässt.

Bereits beim Einlass um 10 Uhr brachte Andreas Konrad den Saal mit kölschen Evergreens in Schwung, und alle sangen lautstark mit. Die Sitzung wurde mit einem Auftritt der Tanzgruppe „Kammerkätzchen und Kammerdiener“ der „Alte Kölner KG Schnüsse Tring von 1901 e. V.“ eröffnet. Mit ihren fantastischen Tänzen rissen sie die Damen mit, die ihnen voller Begeisterung zujubelten und laut nach Zugaben riefen. Mit tosendem Applaus und Standing Ovations wurden sie verabschiedet.


Anschließend betrat „dä Tuppes vum Land“, ein Urgestein des kölschen Karnevals, die Bühne. Seine Rede in Reimform war bunt und vielfältig. Mit viel Witz gewürzt, strapazierte sie die Lachmuskeln der Damen kräftig.

In der Pause konnten sich die Gäste für die zweite Halbzeit stärken und neue Kraft tanken. Das war auch dringend nötig. Wie immer gab es bei uns Mauenheimer Muschele belegte Brötchen, Bockwurst, Gulaschsuppe und Frikadellen – und das alles zu echt fairen Preisen! Unser Ziel ist es, eine Sitzung für das ganze Veedel zu veranstalten.
Mit den Songs „Alles för die Liebe“ und „Papajei“ brachte die Band „Stadtrand“ die Damen so richtig in Fahrt. Unser Präsident Volker Kaiser konnte sie erst nach mehreren Zugaben von der Bühne lassen.
Mit Wischmopp und Eimer kam „Achnes Kasulke“ wie gewohnt auf die Bühne und brachte die Damen, die ihr gebannt zuhörten, mit viel Witz und Ironie zum Lachen. Auch sie wurde nach Zugaben unter großem Jubel verabschiedet.


Mit „Pläsier“ betrat unsere „Haus-Band“ die Bühne. Es versteht sich von selbst, dass die Damen textsicher alle Songs mitsangen und kräftig mittanzten. Leider konnte Sängerin Sabi wegen einer dringenden Operation nicht auftreten. Natascha Roniwski sprang für sie ein und vertrat sie würdig. Wir Muschele und alle unsere Damen wünschen Sabi gute Besserung und senden ihr herzliche Grüße.

Es folgte die großartige Frauenband „Mätropolis“, die wieder viel Power in den Saal brachte. Wirklich beeindruckend, wie die vier Musikerinnen die Stimmung anheizten. Nach mehreren Zugaben gelang es Volker Kaiser schließlich, die Band zu verabschieden.

Die Karnevalsklassiker und der Kölsch-Rock der Band „Veedel vor 12“ nahmen die tolle Stimmung auf, und die Damen gaben erneut alles. Besonders bewegend war die Version des „Kölsche Jung“, gesungen von der Keyboarderin Anna Mainzer, die den Mauenheimer Damen einen besonderen Gänsehautmoment bescherte.
Marcus Rey, ein Urgestein des Mauenheimer Karnevals, nahm nicht nur die Bühne, sondern auch den Saal ein. Bei der großartigen Stimmung hält es Marcus nie lange auf der Bühne. Lieber heizt er mitten im Saal, auf einem Tisch stehend, den Damen mit seinen Trompetensoli kräftig ein. Am Ende seines großartigen Auftritts gab es jedoch einen Wermutstropfen: Marcus Rey beendet seine Karriere mit dieser Session. Gemeinsam mit ihm rockten die Mauenheimer Damen die Bühne bei seinen letzten Zugaben und verabschiedeten sich gebührend von ihm. Wir, die Mauenheimer Muschele, sagen Marcus Rey danke für viele großartige Auftritte in all den Jahren.

